Geschichte
Hier sammeln wir die Informationen, die zum Start des Schulprojekts gehören - jetzt heißt die Schule See-Le-Schule damals hieß die Schule Lenzen-Liedtke Gesamtschule.


Liebe See-Le-Schule-Interessierte,

Wie kommt denn so ein Name für eine Schule zustande?
Als Birgit Lenzen-Liedtke lange Zeit alleine das Projekt gestemmt hat, trug die Schule ihren Namen. Die Umbenennung der Lenzen-Liedtke-Gesamtschule in die See-Le-Gesamtschule hat sich vollzogen, nachdem Birgit Lenzen-Liedtke als Initiatorin des Projektes in mir die Mitträgerin der Schule fand. Somit setzt sich heute der Schulname aus dem jeweiligen Beginn unserer Nachnamen Seelmann-Eggebert und Lenzen-Liedtke zusammen.

Wie begann diese gemeinsame Arbeit?
Das Konzept der Schule hat mich sofort überzeugt und ebenso das Engagement von Frau Lenzen-Liedtke. Begeistert von der Idee und glücklicherweise auch örtlich nah aneinander gelegen, konnten wir beide sehr gut die Arbeit der Trägerschaft miteinander gestalten. Dies war bis Ende 2009 der Fall und erwies sich danach als schwierig von meiner Seite, denn ich lebe seit Beginn 2010 in der Eifel.

Somit zeigte es sich als zunehmend aufwändiger, regelmässige Fahrten nach Köln zu bewerkstelligen und etwa im September 2010 bat ich darum, meine Tätigkeit für die Schule einzuschränken. Ganz loslassen wollte ich sie bis dahin nicht. Doch mit dem weiteren Zeitverlauf wurde mir deutlich, dass ich die Trägerschaft so nicht halten kann und kam mit Frau Lenzen-Liedtke überein, dass ich von der Trägerschaft zurücktrete.

Das war ein schmerzlicher, aber notwendiger Schritt. Und wer weiß, was die Zukunft bringt und ob es mir einfacher möglich sein wird, mich dort zu engagieren.

Ich wünsche der See-Le-Gesamtschule alles Gute und vor allem den Kindern, dass sie mit der Realisierung der Schule eine glückliche Lernstätte finden.

Herzlichen Dank und liebe Grüße,

Karen Seelmann-Eggebert
Januar 2011


In der Vergangenheit  - Lenzen-Liedtke Gesamtschule 2004-2005:

Leider sah ich mich gezwungen, als Trägerin der Schule zurückzutreten. Ein Jahr lang haben wir im Lehrerkollegium versucht, Medialität erfahrbar zu machen. Hierbei sind wir, meiner Meinung nach, gescheitert.

Hätte ich weiter mit gearbeitet, wäre aus der
konzeptionellen Idee eine Mogelpackung geworden, weil die meisten Lehrer nicht den ganzheitlichen Weg für sich selber annehmen konnten.

Dahinter konnte ich nicht stehen.

Ein Teil der Lehrer ist mit mir ausgestiegen, ein Teil
macht weiter.

Allen, die uns begleitet haben, möchte ich an dieser Stelle von Herzen danken.

Mein Gedanke, die Medialität als ganzheitlichen Ansatz den Menschen näher zu bringen, ist nicht gestorben. Auf anderer Ebene arbeite ich mit 4 weiteren Personen hieran weiter.

Ich grüße jeden Leser an dieser Stelle!

Birgit Lenzen-Liedtke
01.01.2005


Stand November 2004:

Wir sind dabei, eine weiterführende Schule ins Leben zu rufen. Startbeginn des Unterrichtes
soll zum Sommer 2005 sein.

Am 18.5. haben wir den Antrag auf Anerkennung bei der Bezirkregierung abgegeben. Es war ein gutes, faires und ausgewogenes Gespräch.

Wir wenden uns Hilfe suchend an die Tagespresse, in der Hoffnung, dass unser Projekt Ihr Interesse weckt und Sie bereit sind, uns zu unterstützen.

Durch meine Lebensbiografie, meine berufliche Tätigkeit und meine 10-jährige Tochter bin ich auf die vielen Brüche in Sachen Schule aufmerksam geworden.

Aktueller Spendenaufruf für die geplante
Musik CD!

Sie fragen sich, was ist denn an der Lenzen-Liedtke-Gesamtschule so anders?

  • Lehrer und Schüler haben die gleichen
    Rechte
  • Wir bieten medialen Unterricht an
  • Jeder Mensch hat das Recht auf sein Sosein
  • Jeder Schüler kann in seinem Tempo den ihm entsprechenden
    Schulabschluss absolvieren, ungeachtet seiner Fähigkeiten
  • Es wird eine maximale Klassenstärke von 16-20 Schülern existieren.
    Es sind 2 Jahrgänge in einer Klasse
  • Auf Frontalunterricht wird verzichtet
  • Der Schüler wird mit einbezogen in das Erstellen von Regeln
  • Auf Notenvergabe wird bis einschließlich der 9. Klasse verzichtet
  • Rentner sollen mit ihren Fähigkeiten mit einbezogen werden… u.v.m.

    Zielgruppe:
    Wir gehen davon aus, dass folgende Eltern ihre Kinder
    an unserer Schule anmelden werden:
     
  • die für unsere Konzeption offen sind
  • die das herkömmliche Schulsystem ablehnen
  • deren Kinder durch das Schulsystem fallen, aufgrund von Verhalten.
  • deren Kinder hochbegabt bzw. hyperaktiv sind und nicht zurecht kommen
  • deren Kinder Indigo-Kinder sind und nicht zurecht kommen
  • Mädchen, die in sich zurückgezogen sind.

    Wir schätzen, dass es 60% aller Kinder sind, auf die o. g. Merkmale zutreffen.
"In der Regel beginnen wir unser Leben mit Selbstachtung. Die psychologische Forschung hat herausgefunden, dass 80% unserer Kinder mit hoher Selbst-achtung zur Schule kommen, dass aber nur 5% der Abiturienten das Gymnasium mit hoher Selbstachtung verlassen. In der Zwischenzeit müssen Kinder und Jugendliche offenbar gravierende Dinge erleben, die ihr Wohlbefinden entschei- dend beeinträchtigen." aus W. Vopel, "Wirksame Workshops" iskopress, 1999


Wir würden uns sehr wünschen, dass Sie uns unterstützen, denn wir können diese Schule nicht alleine ins Leben rufen und wir brauchen noch viele verständnisvolle Helfer. Diese Schule kann nur in und mit der Gesellschaft existieren.

An dieser Stelle möchte ich nochmals einen Spendenaufruf an alle machen.

Des weiteren suchen wir noch Räumlichkeiten. Bitte helft uns!
 
 
 

Hier finden Sie einen Überblick der vergangenen Presseaktivitäten.
 
Am 8.7.2004 sendete Radio Erft einen einstündigen Be-richt/Interview über die LL-Gesamtschule im Bürger-funk,
mit Anne Siebertz (freie Journalistin und Herausgeberin
von Koeln-Blick auf 2003-04), Birgit Lenzen-Liedtke
(Trägerin der Schule) und Ingrid Schwarz (Schulleiterin)!

Artikel im Kölner Wochenspiegel, www.koelner-wochenspiegel.de

Lenzen-Liedtke möchte eigene Schule gründen

Porz - Die Sozialarbeiterin Birgit Lenzen-Liedtke (42) ist enttäuscht vom derzeitigen Schulsystem und möchte mit der Gründung einer neuen Gesamtschule in Porz
alles besser machen. Ihre "Schule" soll Elemente des Gesamtschulwesen, des Waldorfschulsystems und des Peter-Petersen-Prinzips enthalten. Die
Bildungseinrichtung soll den Namen "Lenzen-Liedtke-Gesamtschule" tragen.

Ein Konzept erstellte Birgit Lenzen-Liedtke im Sommer 2003 und reicht es als Antrag im März bei der Bezirksregierung Köln ein. Der Schulunterricht soll möglichst Ende der Sommerferien beginnen.

Schüler der Klassen 5 bis 13 sollen an dieser Schule unterrichtet werden. Unter 16 Unterrichtsfächern sollen die Schüler ihre "Favoriten" auswählen, so das
Grundkonzept. Pro Kurs sollen dann nicht mehr als 15 Schüler unterrichtet werden. Der Unterricht soll bis in den Nachmittag hineingehen. Lenzen-Liedtke möchte
deshalb im Schulgebäude ein Café mit verschiedenen Freizeitmöglichkeiten unterbringen. (...) Lenzen-Liedtke benötigt für ihre Gesamtschule eine jährliche Summe von über einer Millionen Euro. Die 42- jährige hofft, dass ihr Antrag Ende März von der Bezirksregierung genehmigt wird. Acht Eltern haben schon ihre Kinder angemeldet und auch die Lehrerstellen sind fast vollständig besetzt. Information gibt es unter www.LL-gesamtschule.de (kr)
 


Das Zeit zu leben-Kalenderblatt

Linktipp
Schule mal ganz anders! Unter www.ll-gesamtschule.de finden Sie ein Schulprojekt der besonderen Art. Wäre es nicht schön, wenn Schule in Zukunft so aussehen würde?

   

Radiointerview mit Birgit Lenzen-Liedtke auf WDR 5
Datum: 05.02.2004
ca. 10:30 Uhr in der Sendung "Neugier genügt"
WDR5 ist in der Kölner Bucht auf 88 Mhz zu empfangen. Weitere Frequenzen


Artikel in der taz Köln, 3.Januar 2004

Traum vom stressfreien Lernen
Eine von der herkömmlichen Pädagogik frustrierte Kölner Mutter will eine neue Gesamtschule gründen. Der Haken: Noch fehlen ihr Räume und drei Millionen Euro

von THOMAS SPOLERT

"Wenn ein Grundschüler sagt, ich möchte nicht mehr leben'", dann stimmt doch in unseren Schulen etwas nicht", sagt Birgit Lenzen-Liedtke. Immer weniger Schüler
schafften den Hauptschulabschluss, immer mehr würden auf Sonderschulen geschickt. "Und es gibt immer mehr Privatschulen", beklagt die Kölnerin.

Mit einer weiterführenden Gesamtschule, die im Sommer diesen Jahres den Unterricht aufnehmen soll, will Lenzen-Liedtke eine Alternative anbieten. Ein Antrag auf Anerkennung als Ersatzschule will die engagierte Mutter einer 12-jährigen Tochter im März bei der Kölner Bezirksregierung stellen.

Die geplante "Lenzen-Liedtke-Gesamtschule" beruht auf dem Konzept der verstehenden Pädagogik. "Es gibt keine schwierigen Kinder", erläutert die Schulgründerin in spe ihr Konzept. "Kinder und Jugendliche halten uns vielmehr
mit ihrem Verhalten einen Spiegel vor." Neben dem klassischen Fächerkanon soll die Schule "Unterricht in Medialität" anbieten. Dies ist ein ganz zentrales Anliegen
von Birgit Lenzen-Liedtke. Die Schüler erhalten in diesem Unterricht Hilfestellungen, um ihre eigenen Fähigkeiten zu klären und zu erkennen.

In der geplanten Gesamtschule sollen zunächst vier Klassen eingerichtet werden. Acht Kinder sind bereits angemeldet. "52 Plätze für die fünfte bis achte Klasse sind noch frei", so Lenzen-Liedtke. Jeweils zwei Jahrgänge werden in einer Klasse mit maximal 15 Schülern zusammengefasst. Nach und nach sollen bis zu 13 Klassen eingerichtet werden. Vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur sind alle
Schulabschlüsse möglich. Bis zur 9. Klasse gibt es keine Noten. Der Frontal-unterricht fällt gänzlich weg.

"Das zwölfköpfige Lehrerkollegium steht bereits", berichtet Lenzen-Liedtke. Lehrer und Schüler seien gleichwertig. Sie sollen einander auch in schwierigen Situationen verstehen. Morgenbesprechung und Abschlussrunde gehören daher zum
Unterrichtsablauf. Nachmittags soll die Schule für Arbeitsgemeinschaften geöffnet bleiben. Ein Café und andere Freizeiteinrichtungen sollen die neue Schule in der
Gemeinde verankern.

Räume für das Projekt werden noch gesucht. Knackpunkt des Projekts ist jedoch die Finanzierung. Selbst wenn die Bezirksregierung die geplante Schule als Ersatzschule anerkennt, bekommt die Schulgründerin in den ersten drei
Jahren keine öffentlichen Gelder. Ein Schulgeld soll möglichst nicht erhoben werden. Eine Million Euro pro Jahr muss Lenzen-Liedtke daher organisieren."




Artikel in der Kölnische Rundschau, Samstag, 3. Januar 2004

Gleiche Rechte für Lehrer und Schüler
Porzerin will Gesamtschule gründen

Lehrer vorhanden - Finanzierung offen

von DIANA KUHL

Birgit Lenzen-Liedtke hat eine Vision. Die Sozialarbeiterin will in Eigeninitiative eine neue Schule ins Leben rufen, die ihren Namen tragen soll: die Lenzen-Liedtke Gesamtschule.

"Ich möchte etwas gegen die Starrheit im Schulsystem tun", sagt die Porzerin, die mit ihrer Schule alte und neue pädagogische Gedanken vereinen und den Bedürfnissen "moderner" Kinder anpassen will. Dazu gehört für sie auch, dass Lehrer und Schüler gleiche Rechte haben. In den Klassen fünf bis 13 sollen nicht mehr als 15 Kinder unterrichtet werden, auf Frontalpädagogik werde verzichtet und nach-mittags soll die Schule für alle geöffnet sein, um Berührungsängsten entgegenzuwirken.

Das Projekt steht jedoch auf tönernen Füßen. Auch wenn die engagierte Mutter bereits ein Lehrerkollegium, bestehend aus ausgebildeten Lehrern und Querein-
steigern zusammengetrommelt hat - weder die Finanzierung, noch die nötigen Räume sind gesichert. Auch die Bezirksregierung habe das Konzept bislang
noch nicht abgesegnet, so Lenzen-Liedtke.

Ein Sprecher der Bezirksregierung sagte, dass der entsprechende Antrag zurzeit geprüft werde. Sollte das Konzept abgelehnt werden, ist es nicht möglich, auf
der geplanten Gesamtschule einen anerkannten Schulabschluss zu erlangen. Trotzdem will die Porzer Sozialarbeiterin mit dem Unterricht nach den
Sommerferien 2004 beginnen.

"Jeder hat das Recht, eine private Schule zu errichten", sagt Peter Funk, Abteilungsleiter im Schulverwaltungsamt. Aber daran seien strenge Auflagen
geknüpft, die von der Bezirksregierung überprüft würden. "Es gibt drei Arten von Schulen: Ersatzschulen, die einen öffentlichen Abschluss ermöglichen, Ergänzungsschulen, die auf den Abschluss vorbereiten und freie Unterrichts-einrichtungen, wie etwa die Musikschule." Funk hält den Aufbau der geplanten Schule für ausgeschlossen, weil es zu schwierig sei, genügend Schüler zu finden.

© 2004 Kölnische Rundschau


Bilder der Pressekonferenz vom 2.1.2004

Wir danken allen Interessenten und Pressevertretern für das zahlreiche erscheinen! Gelungen ! Die erste Hürde ist genommen. Die Pressekonferenz war erfolgreich. Das Publikum war sehr neugierig, interessiert und sympathisch.

Anwesend von der Presse waren der Porzer Wochenspiegel und der Stadtanzeiger.